Florian Bennewitz

Florian Bennewitz, M.Sc.

+49 6151 16-24666
+49 6151 16-24665

Landgraf-Georg-Straße 4
64283 Darmstadt

Raum: S3|10 212

Arbeitsgebiet(e)

  • Statische Stabilität in hybriden Übertragungsnetzen im Rahmen der Energiewende

Mehr Informationen

• Berücksichtigung von Hochspannungsgleichstromsystemen in Verfahren zur Bewertung des stationären Arbeitspunktes des Übertragungsnetzes
• Betrachtung der der Systemstabilität unter den Rahmenbedingungen der Energiewende
• Optimaler Einsatz von vermaschten HGÜ-Systemen zur Wahrung der Systemstabilität

Persönlicher Werdegang

Ich habe nach meinem Abitur 2007 an der RWTH Aachen Elektrotechnik und Informationstechnik studiert, wobei ich mich in Elektrischer Energietechnik vertieft habe. In meiner Bachelorarbeit am Institut für Hochspannungstechnik habe ich mich mit der „Szenarioanalyse der Entwicklung des deutschen Hoch- und Höchstspannungsnetzes unter ökologischen Kriterien“ beschäftigt. Nach einem ERASMUS-Jahr an der KTH Stockholm habe ich dann im Jahr 2013 meinen Masterabschluss an der RWTH Aachen gemacht. Meiner Masterarbeit am Institut und Lehrstuhl für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft trug dabei den Titel „Untersuchung des Einflusses unterlagerter Lasten und Einspeisungen auf die Spannungsstabilität im Übertragungsnetz“. Seit Mai 2014 bin ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet E5 der TU Darmstadt.

Forschungsbereiche

Wie oben bereits angeführt, beschäftige ich mich in meiner Forschung mit der statischen Stabilität hybrider Übertragungsnetze. In Zukunft werden zur Wahrung eines zulässigen und stabilen Arbeitspunktes zunehmend leistungselektronische Anwendungen wie etwa Hochspannungsgleichstromsysteme (HGÜ-Systeme) zum Einsatz kommen, um die Herausforderungen der Energiewende im Übertragungsnetz zu meistern. Zusammen mit den durch die Energiewende hervorgerufen Änderungen im Netzbetrieb erfordert dies aber, die Auswirkungen auf das Gesamtsystem genau zu betrachten. In meiner Forschung konzentriere ich mich dabei auf den stationären Part. Dies umfasst sowohl die Zulässigkeit des sich nach Wahl der Freiheitsgrade herausbildenden stationären Arbeitspunktes als auch die Auswirkungen auf die statische Systemstabilität. Letzteres beinhaltet dabei neben der Spannungsstabilität auch die Rotorwinkelstabilität. Gegenüber der klassischen Betrachtungsweise, die auf den Einsatz von Synchronmaschinen zur Leistungsbereitstellung fokussiert war, muss sich dabei die Betrachtungs- und Bewertungsmethode entsprechend der Änderungen der Energiewende anpassen.

Lehrtätigkeiten

• Vorlesung: Elektrische Energieversorgung III
• Praktikum: Simulation des elektrischen Energieversorgungssystems

Offene Abschlussarbeiten

Masterarbeit: Implementierung von Maßnahmen zur Vermeidung von Oszillationen in hybriden AC-DC-Übertragungsnetzen

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