Tim Plößer

Tim Plößer, M.Sc.

+49 6151 16-24675
+49 6151 16-24665

Landgraf-Georg-Straße 4
64283 Darmstadt

Raum: S3|10 210

Arbeitsgebiet(e)

  • Auswirkung von dezentralen Demand-Side-Management Maßnahmen auf den Netzbetrieb von industriell geprägten Verteilnetzen

Mehr Informationen

  • Erstellung von Lastprofilen für flexibilisierte ndustrieverbraucher
  • Analyse der Netzauswirkung bei Nutzung der Flexibilitätspotentiale
  • Bewertung für den maximalen Anteil an flexibilisierten Industrielasten in Verteilnetzen

Persönlicher Werdegang

Ich habe meinen Bachelor und meinen Master an der TU Darmstadt absolviert. Als es darum ging sich auf ein Themengebiet zu vertiefen, habe ich mich für die elektrische Energietechnik entschieden. Seit dem Abschluss meiner Masterarbeit bin ich seit Sommer 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FG E5 beschäftigt.

Forschungsbereiche

Die Energiewende bringt eine starke Erhöhung der Fluktuation des Angebots von elektrischer Energie mit sich. Um auf diese Änderung zu reagieren sind auf Seiten der elektrischen Netze unterschiedliche Maßnahmen denkbar. Eine dieser Maßnahmen ist die Flexibilisierung der Nachfrageseite. Bisher wurde die Nachfrage als gegeben angenommen und musste durch Anpassung der Erzeugung ausgeglichen werden. Es gibt aber auch ein großes Potential diese Nachfrage flexibler zu gestalten. Insbesondere ich Bereich der Industrie gibt es Möglichkeiten beispielsweise durch Verschiebung von Prozessschritten oder eine Änderung der Reihenfolge von Produktionsläufen teilweise große Flexibilität bei dem elektrischen Energiebezug zu erreichen. Hierbei gilt es zu beachten, dass diese Flexibilitäten zum einen rein netzdienlich eingesetzt werden können. Zum anderen aber auch von den Produktionsbetrieben als zusätzliche Einnahmequelle verstanden werden können. Im Rahmen meines Forschungsthemas untersuche ich zum einen welche Auswirkung es auf die Verteilnetze hat, wenn die Flexibilität der Industrie rein durch den Energiemarkt gesteuert wird. Zum anderen Untersuche ich welches Potential diese Flexibilität als Instrument im Rahmen des Netzbetriebes hat.

Lehrtätigkeiten

  • Vorlesung: Elektrische Energieversorgung I
  • Seminar: Berechnung transienter Vorgänge in elektrischen Energieversorgungssysteme
  • Praktikum: Simulation des elektrischen Energieversorgungssystems (SimPra)

Offene Abschlussarbeiten:

Masterarbeit: Auswirkung der Vermarktung von industriellen Flexibilitätsoptionen auf den Netzbetrieb eines Verteilnetzes

Masterarbeit: Untersuchung der Einsatzfähigkeit von Schaltern bei generatornahen Kurzschlüssen

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